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Ebay war gestern, Pollywoggie ist heute

23 July 2011 2 Comments by Ramona, Babyzentrale

Alle Eltern kennen das Problem und hier in der Babyzentrale war es auch schon oft das Thema. Wohin mit den zu klein gewordenen Klamotten der Kinder? Wohin mit dem Spielzeug, den gut erhaltenen Möbeln und dem 100. Lego-Kasten, den man von der Oma geschenkt bekommen hat?

Flohmarkt? Ebay? Willhaben? Es gibt so viele Möglichkeiten, aber immer spricht irgendetwas dagegen. Entweder sind die Portale teuer (hohe Gebühren die anfallen), am Flohmarkt steht man sich die Beine platt und irgendwie ist die Zielgruppe ja auch entscheidend.

Bei pollywoggie stimmt einfach alles. Warum, das möchte ich Euch in meinem heutigen Beitrag erzählen.

Vor einigen Wochen hat mich Ralf kontaktiert. Ralf ist einer der Gründerväter von pollywoggie und ist im Netz auf die Babyzentrale gestossen. Er hat mir am Telefon lange vom Konzept, der Entstehung und den Zielen von pollywoggie erzählt und mich neugierig gemacht.

Kurz zur Entstehung von pollywoggie: Die vier Väter Sascha (34), René (38), Ralf (50) und Gerd (50) stellen eines Tages fest, dass sie alle vor dem gleichen Problem stehen (unabhängig davon, wie alt die eigenen Kinder schon sind). Die Schränke quellen über mit Sachen, die zu klein geworden sind, die nicht mehr gebraucht werden, aber noch gut erhalten sind. Leider kennt aber keiner von ihnen ein exklusives Onlineportal, wo man genau diese Dinge praktisch und einfach verkaufen kann.

Nachdem alle 4 aus der IT bzw. dem Marketing kommen steht für sie fest: Wir müssen da selber ran und entwickeln eine eigene Plattform.

9 Monate später kommt pollywoggie zur Welt und wird im Handelsregister Köln eingetragen. Das war 2009. Dann begann die eigentliche Arbeit. Bis zum Juni 2011 arbeiten die 4 an der Erstellung des Portals, stecken jede Menge Arbeit und Herzblut in die Seite und sind mittlerweile online gegangen.

Mehr als 2000 Artikel könnt ihr auf pollywoggie schon erstehen und einige davon sind auch von mir! :) Ja, ich ließ mir die Möglichkeit nicht nehmen und habe das Portal natürlich gleich auf seine Bedienerfreundlichkeit getestet. Immerhin hat mir Ralf am Telefon erzählt, dass ich begeistert sein werde. Das sollte mal bewiesen werden.

Gesagt getan, ich stapfe zu Bastians Kleiderschrank und krame die Sachen heraus, die schon länger nicht mehr passen, aber von denen ich mich noch nicht trennen wollte. Schnell noch ein paar Fotos und es kann losgehen. Wollen wir mal sehen, was pollywoggie kann, was die anderen Verkaufsplattformen nicht können.

Erst mal auf die Seite gehen und einen Überblick verschaffen: www.pollywoggie.de

Um verkaufen zu können muss ich mich registrieren. Das geht ganz einfach in dem man rechts, in der oberen Ecke auf “Registrieren” klickt.

Dann einfach die gewünschten Felder ausfüllen und die Registrierung abschliessen (Link in der Email anklicken, die man zugeschickt bekommt).

Und schon kann es losgehen. Das Einstellen der Artikel gestaltet sich einfacher, als gedacht. Ich bin wirklich überrascht von der Bedienerfreundlichkeit.

Zuerst kann man alle Fotos von Produkten die man verkaufen möchte hochladen. Man muss dies nicht einzeln tun, sondern kann wirklich alle Fotos in einem Schwung hochladen. Das gefällt mir.

Im nächsten Schritt fasst man die Fotos zusammen, die zu einem Artikel gehören. Pro Artikel können bis zu 5 Fotos eingestellt werden. Hierfür fallen KEINE Kosten an. Generell ist das Einstellen von Artikeln gratis.

Wenn man die Fotos dann in Gruppen zusammengefasst hat, geht es mit den Artikelbeschreibungen weiter. Das tolle daran ist: Selbst wenn man unterbrechen muss, weil das Kind gerade wach wird, Hunger hat oder spielen will, man kann einfach ein andermal weiter machen. Keine Daten gehen verloren. Einfach genial.

Wenn man dann die Artikelbeschreibungen fertig hat gibt man die Artikel nur noch zum Verkauf frei. Für alle, die sich jetzt noch immer nicht sicher sind, wie einfach das geht, gibt es ein Video zum Einstellen von Artikeln bei pollywoggie:

Einfacher geht es kaum. Schon sind die Artikel online und zum Verkauf freigegeben. Bis jetzt sind keine Gebühren angefallen. Die werden erst mit dem Verkauf von Produkten fällig. Die Höhe der Gebühren könnt Ihr hier einsehen: Gebühren bei pollywoggie

Ein weiteres Feature: Zusätzlich zu den Gebrauchtartikeln gibt es eine Produktgruppe, die sich “Handgemachtes und Unikate” nennt. Hier bekommt ihr neue, handgemachte Einzelstücke. Reinschauen lohnt sich, ich habe da schon tolle Sachen entdeckt :)

Meine eingestellten Artikel findest Du übrigens HIER. Vielleicht ist ja etwas für Dich dabei?

Eine Bewertungsmöglichkeit ist natürlich auch vorhanden, damit man sich auch ein Bild von den Verkäufern machen kann.

Mein Fazit:

Artikel einstellen wird einem hier wirklich leicht gemacht. Eine ansprechende und selbsterklärende Bedienerführung ermöglichen das einwandfrei. Mir ist nicht nur einmal ein “wow, ist das praktisch”, oder ” schau mal, wie gut das gelöst ist” rausgerutscht.

Positiv ist auch, dass das Einstellen gratis ist und nicht, wie bei Ebay üblich, hier schon Gebühren anfallen.

Ein paar Dinge sind mir aufgefallen, die ich mir als User noch wünschen würde. Hier in einer Liste, vielleicht als Anregung für die Gründer?

  • Facebook “like” Button bei den eingestellten Artikeln
  • Twitter Button zum Weiterempfehlen von den Artikeln
  • Google+ Button, ebenfalls zum Weiterempfehlen
  • einen Zähler, damit man sieht, wie oft das Angebot schon betrachtet wurde
  • weitere Möglichkeiten sein Profil zu ergänzen (Foto, Webseite,…) natürlich auf freiwilliger Basis.

So und jetzt bin ich gespannt auf Eure Meinung. Schaut Euch doch mal bei Pollywoggie um, stellt etwas ein, vielleicht kauft Ihr ja auch etwas. Ich würde in den Kommentaren gerne Eure persönlichen Erfahrungen und Eindrücke lesen.

P.S.: Pollywoggie findet Ihr auch in Facebook!

Und: es gibt auch etwas zu gewinnen! Macht mit beim Pollywoggie-Gewinnspiel!

2 Comments

  1. Sonja Schimböck
    665 Tage ago

    Hi Ramona!

    Die Seite sieht toll aus, das einzige, was mich stört ist der Name… Stell dir vor, du erzählst jemandem von dem Portal, da kommt 100%ig die Frage: Wie schreibt man die URL? Da ists aber für eine Änderung zu spät ;)

    gglg. Sonja mAuS

    Reply

  2. Ramona
    665 Tage ago

    Hm, ja da hast Du wohl nicht unrecht. Aber war das mit Google nicht auch mal so? Heute weiß jedes Kind wie man Google schreibt. :D

    Reply

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